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6.11.2025

Modemuseum Meyenburg

 Seit Jahren fahre ich auf dem Weg nach Schleswig Holstein an dem Abzweig Meyenburg vorbei. Dort ist im Schloß ein Modemuseum untergebracht. Es beherbergt eine private Sammlung von historischer Kleidung. Josefine Edle von Krepl hat eine riesige Sammlung zusammengetragen.

Auf der Autobahn 24 gab es wiedermal vor Pfingsten Stau. So bin ich schon vorher abgefahren und beschloss endlich die Chance wahr zunehmen und zum Modeschloss zu fahren. 


 

Es hat sich gelohnt. Nicht nur die schöne Landschaft unserer Prignitz entschädigte sondern auch die Ausstellung und das dazu gehörige Heimatmuseum. 

Die Kleider aus den Jahren um 1920 haben mir am meisten zugesagt. Schon früher mochte ich den Stil. Es hat sich bis heute nichts geändert. 

Im Park steht ein Tulpenbaum. Er blühte und ich war sehr überrascht über diese Blüten. In unserem Sprachgebrauch nennen wir einen anderen Baum den Tulpenbaum, nämlich die Tulpen-Magnolie .

Der echte Tulpenbaum kommt aus dem östlichen Amerika. Er ist seit 1663 in Europa angekommen.


 
Die Blüten sehen sehr ungewöhnlich aus. Leider waren sie zu hoch. Ich hätte sie mir gerne genauer angesehen. Ob sie duften, konnte ich dadurch nicht feststellen.
Aber ein Paar Blätter nahm ich mit und machte zur Erinnerung einen Naturdruck in mein Naturskizzenbuch. 
 

 

 

 

 

 

4.17.2025

Besuch im Heimatmuseum der Kreisstadt

Am Sonntag besuchten wir unser Heimatmuseum in Oranienburg. Die große Enkeltochter wollte unbedingt zum Sporttraining. Es ist bald Meisterschaft.

Die Zeit nutzte ich und meine andere Enkeltochter mit einem Besuch im Museum. Ich war schon ein paar Jahre wieder nicht dort. Sie haben die Ausstellung neugestaltet. Es war wieder sehr sehenswert.

Diesmal beeindruckte uns die Jugendstilkachel aus der Ofenwerkstatt im Nachbarort.

Aber auch dieses Kleid nach dem 2. Weltkrieg. Früher gab es ja immer gute Kleidung. Diese wurde nur zu besonderen Anlässen getragen. Dieses handgenähte Kinderkleidchen mit den schönen Kleeblättchen erinnerte an diese Zeit.


In Oranienburg lebte und arbeitete der bekannte Chemiker Friedrich Runge. 

Er isolierte das Koffein und erfand Kerzen aus Palmwachs und Stearin. Mich haben die Farben auf diesem Buchumschlag fasziniert.  

Es lohnt sich immer mal wieder ins Museum vor Ort zu gehen. Das Museum wandelt sich gerne.